Samstag, 29. Oktober 2011

Kanada 2011, Teil 2

Der erste Stop auf unseren Touren ist der Ort Hope, egal ob mit dem Motorhome oder mit Auto und Motel. Ein oder zwei Übernachtungen sollte man sich schon gönnen um in Kanada richtig anzukommen.

Auf dem Weg zum Oberlauf des Coquihalla kommen wir am Kawkawa Lake vorbei. Dieser liegt noch im Ortsbereich von Hope.


Hier einfach mal die Beine baumeln lassen und dem Körper die Gelegenheit geben sich an die 9 Stunden Zeitunterschied zu gewöhnen.








Bekannt wurde Hope durch die Produktion einiger Rambo Filme mit Sylvester Stallone. Für die Goldsucher im 19. Jahrhundert war es der Startpunkt in eine ungewisse Zukunft. Der Trail zu den Goldfeldern im Norden war hart und gefährlich.
Auch wir wissen nicht was die Fahrt in den Norden für uns bereit hält. Wird das Wetter halten? Sind die Steelheads in den Flüßen Bulkley, Kispiox und Copper in guter Zahl anwesend? Die Antwort auf diese Fragen wird uns in wenigen Tagen gegeben. 




Eine der Attraktionen in Hope: Die Othello Tunnels. Seinerzeit unter unglaublichen Anstrengungen in den Fels gehauen um eine zweite Bahnstrecke zum Goldabtransport zu bekommen. Die Hauptstrecke nahe der amerikanischen Grenze war wegen der Überfälle zu gefährlich.



Die Hauptschwierigkeit lag in der Überwindung des Coquihalla Canyons. Heute sind die Eisenbahnschienen entfernt und die ehemalige Trasse ist ein guter Wanderweg.


Leider hatte der Coquihalla Niedrigwasser, so das  die meisten Steelheads noch im Canyon standen. Sobald der Wasserstand steigt, werden diese Fische den Canyon mit seinen Stromschnellen und Wasserfällen überwinden.





 Mit einiger Mühe bekam ich dann doch eine an die Nymphe. Da es sich bei dem Coquihalla um einen "Flyfishing Only" Fluß handelt, muß auf den Bissanzeiger verzichtet werden. An diesen Gewässern ist "Traditionelly Flyfishing" die Regel, d.h. Fliegenschnur, Vorfach und Fliege. Kein Strike Indikator und kein zusätzliches Gewicht am Vorfach. Leider haben gerade ungeübtere Fliegenfischer immer wieder Probleme mit der Bisserkennung ohne Bissanzeiger. Man sollte sich aber an die Regeln halten, da sonst empfindliche Strafen verhängt werden können.












Da der Coquihalla goldführend ist kann ein Versuch nicht schaden. Wenn Sie es versuchen möchten, sollten Sie sich mit den Regeln des Gold pannings vertraut machen. Zwar nicht in Hope sondern viel weiter im Norden, werden auch heute noch Menschen bei Regelverstössen aus "Versehen" erschossen.












Reich wird man dabei nicht, doch das Aufblitzen eines kleinen Goldstückes bringt das Adrenalin in Wallung.




To be continued...

Kanada Reisebericht


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